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© Institut für Stadtgeschichte, Ostermarsch 1968 "5 Minuten Minuten Verkehrsruhe für Vietnam" (Foto: K. Meier-Ude, ISG S7Z1968/38)

Bild vergrössern: Schwarz-Weiß Fotografie von 1968, auf der mehrere Menschen vor einer Straßenbahn auf der Straße sitzen mit Zeitungen

Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren

4. Februar 2020 - 19. September 2021
Institut für Stadtgeschichte

Frankfurt zeigte sich in den 1960er Jahren als eine Stadt im Wandel. Wirtschaftswunder und Wiederaufbau hatten die Mainmetropole zwar in den 1950er Jahren in neuem Glanz erstrahlen lassen, doch die baulichen Herausforderungen nach Kriegsende ließen sich nicht binnen 15 Jahre meistern. So sah sich Frankfurt in den 1960er Jahren weiterhin mit Wohnungsnot und Verkehrsfragen konfrontiert. Gleichzeitig drängten die Frankfurterinnen und Frankfurter in der gefestigten westdeutschen Demokratie auf mehr Mitbestimmung: in Bildungs- wie in Baufragen, bei Reformen, dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit wie bei politischer Beteiligung.

Der Titel der Ausstellung steht sinnbildlich für Frankfurt in den 1960er Jahren. Die Stadt befand sich im Aufbruch, alles schien in Bewegung. Die für die Stadtbevölkerung wichtigen Themen wurden im öffentlichen Raum diskutiert: Vor Gericht standen die Täter von Auschwitz, auf den Straßen protestierten die Frankfurter*innen für die 40-Stunden-Woche und Frieden auf der Welt, gegen die Notstandsgesetze und verkrustete Strukturen an den Universitäten sowie für bessere Bildung an den Schulen und weniger Fluglärm. Musik, Tanz und Mode manifestierten sich in einer neuen Jugendbewegung, die in „68“ kulminierte.

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Institut für Stadtgeschichte
Münzgasse 9
60311 Frankfurt

+49 (0)69 212 38425
info.amt47@stadt-frankfurt.de
www.stadtgeschichte-ffm.de

U: 1-5, 8 (Willy-Brandt-Platz), 4, 5 (Dom / Römer) Tram: 11, 12, 14 (Karmeliterkloster)
Ausstellungen:
MO-FR 10-18 Uhr
SA, SO 11-18 Uhr

Lesesaal:
MO-FR 8:30-17 Uhr

Ein Museum der Stadt Frankfurt am Main

weitgehend Barrierefrei

WC Rollstuhlgerecht

Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag

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