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Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904, Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum

Bild vergrössern: Porträt der Malerin von sich selbst

FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein

20. Juli - 16. Oktober 2022
Städel Museum

Ottilie W. Roederstein (1859–1937) widmete ihr ganzes Leben der Kunst. Als freischaffende Porträtmalerin gehörte sie zu den erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Durch ihr Schaffen erreichte sie finanzielle Unabhängigkeit und eroberte sich gesellschaftliche Freiräume, die den meisten ihrer Zeitgenossinnen verwehrt waren. Ihre Gemälde wurden in Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, England, den USA sowie der Schweiz gezeigt und erlangten internationale Beachtung. 1891 ließ sich Roederstein mit ihrer Lebensgefährtin, Elisabeth Winterhalter, der ersten deutschen Chirurgin, in Frankfurt nieder. Winterhalter setzte sich für die Gründung eines Mädchengymnasiums ein und unterstützte die Frankfurter Frauenrechtsbewegung. 1902 erwarb das Städel als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau. Heute ist die Malerin trotz ihrer regen Ausstellungstätigkeit und ihres einstigen Renommees einem größeren Publikum nahezu unbekannt.

Mit etwa 75 Gemälden und Zeichnungen gibt die Ausstellung einen konzentrierten Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch äußerst wandelbaren Malerin.

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Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt

+49 (0)69 60 50 98 200
info@staedelmuseum.de
www.staedelmuseum.de/de

U: 1-3, 8 (Schweizer Platz) Tram: 15, 16 (Otto-Hahn-Platz)
DI, MI, FR-SO 10-18 Uhr
DO 10-21 Uhr

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