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Jüdisches Museum Frankfurt Rauchsalon © Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Norbert Migluetz

Bild vergrössern: Wand mit Ornamenten und eingelassenen Spiegeln im Rothschildpalais', Sitz des Jüdischen Museums

Hier bin ich – Meidner

8. Mai 2022 - 8. Januar 2023
Jüdischen Museum

Seit seiner Neueröffnung im Oktober 2020 präsentiert das Jüdische Museum in seiner neuen Dauerausstellung immer wieder aufs Neue verschiedene Werke des Schriftstellers und Künstlers Ludwig Meidner. Der eigens dafür vorgesehene Raum „Kunst und Exil“ befindet sich in der dritten Etage des Rothschild-Palais, die sich der jüdischen Geschichte Frankfurts von der Emanzipation bis zur Gegenwart widmet. Ab 8. Mai ist hier eine neue Kabinettausstellung mit Zeichnungen und Gemälde aus dem Privatbesitz der Schwestern Cornelia-Kathrin von Plottnitz und Monika Thimm zu sehen.

Als der Kunsthistoriker Ernst Scheyer in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung „Synagoga“ 1964 dazu anhob, Ludwig Meidner für verschollen zu erklären, ertönte es aus dem Publikum: „Hier bin ich – Meidner“. Mit diesem Zwischenruf meldete sich der Künstler selbst zu Wort und forderte die deutsche Öffentlichkeit auf, ihn zur Kenntnis zu nehmen. Unmittelbar vor und nach Ende des Ersten Weltkriegs zählte Meidner zu den berühmtesten expressionistischen Malern. Seine Werke wurden später von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert.

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Jüdisches Museum Frankfurt
Bertha-Pappenheim-Platz 1
60311 Frankfurt

+49 (0)69 212 35000
info@juedischesmuseum.de
www.juedischesmuseum.de

U: 1-8 (Willy-Brandt-Platz) Tram: 11, 12, 14 (Willy-Brandt-Platz)
DI-SO 10-17 Uhr

Ein Museum der Stadt Frankfurt am Main

weitgehend Barrierefrei

WC eingeschränkt rollstuhlgerecht

Hilfen für Menschen mit Sehbehinderung

Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag

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