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Jeanne Mammen: Sterbender Krieger (Junger Soldat im Frontfeuer), um 1943 © Jeanne-Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin/VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Oliver Ziebe

Bild vergrössern: Abstrakte Malerei, bei der ein fallender Mann in Blautönen erkennbar ist vor rotem Hintergrund

KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945

4. März - 6. Juni 2022
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

Zwischen 1933 und 1945 kontrol­lierte das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime das künst­le­ri­sche Schaf­fen in Deutsch­land. Insbe­son­dere Künst­le­rin­nen und Künst­ler, die wegen ihrer Reli­gion, ihrer Herkunft oder poli­ti­schen Einstel­lung verfolgt wurden, flüch­te­ten vor den staat­li­chen Bedro­hun­gen in die Emigra­tion. Was aber passierte mit denje­ni­gen, die im Land blie­ben? Isola­tion, fehlen­des Publi­kum und mangeln­der Austausch präg­ten das Schaf­fen jener, denen im Natio­nal­so­zia­lis­mus die Arbeits- und Lebens­grund­lage entzo­gen wurde. Ihre Situa­tion wird oft pauschal als „Verfe­mung“ oder „innere Emigra­tion“ beschrie­ben. Ange­sichts der viel­schich­ti­gen und wider­sprüch­li­chen persön­li­chen Umstände grei­fen diese Begriffe jedoch zu kurz.

In der Über­blicks­aus­stel­lung KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945 zeigt die SCHIRN, welche unter­schied­li­chen Stra­te­gien und Hand­lungs­spiel­räume Kunst­schaf­fende nutz­ten, die keinen Anschluss an das NS-Regime such­ten oder fanden.

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SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
60311 Frankfurt

+49 (0)69 299 88 20
welcome@SCHIRN.de
www.schirn.de

U: 4, 5 (Dom / Römer) Tram: 11, 12, 14 (Römer / Paulskirche)
DI, FR-SO 10-19 Uhr
MI, DO 10-22 Uhr

Rollstühle und Buggies können kostenlos ausgeliehen werden.

Ohne Barriere

WC Rollstuhlgerecht

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