"Von Kirche St. Leonhard zu Karmeliterkirche. Atzmann, Maria und die Beweinungsgruppe im Archäologischen Museum Frankfurt" vom 20. März bis 1. November 2020 im Archäologischen Museum

 

Zwei mittelalterliche Kirchen im Osten der einstigen Frankfurter Altstadt, gut 100 m voneinander entfernt und eng miteinander verbunden: die Kirche des ehemaligen Karmeliterklosters, heute Heimstätte des Archäologischen Museums Frankfurt, und St. Leonhard, die älteste erhaltene Kirche der Frankfurter Innenstadt. Die beiden benachbarten Sakralbauten verbindet mehr als nur die räumliche Nähe und ihre Baugeschichte, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht: Nach Auflösung des Klosters im Jahr 1803 überführte man Teile seines Inventars nach St. Leonhard. Die Pfarrgemeinde nutzt bis heute das liturgische Gerät, zwei Beichtstühle sowie das Kirchengestühl aus der Karmeliterkirche.

 © Axel Schneider, Frankfurt am Main

Nun geht ein Teil der mittelalterlichen Ausstattung von St. Leonhard den umgekehrten Weg: Die Funde aus den Grabungen des Denkmalamtes der Stadt Frankfurt (2009 – 2017) in der Leonhardskirche kehren nach Ende einer Sonderausstellung im Dommuseum Frankfurt zurück in das Archäologische Museum. Es sind ungewöhnliche archäologische Funde, darunter hochwertige Beispiele spätmittelalterlicher Plastik. Sie alle überdauerten die letzten 200 Jahre jedoch nicht wohl behütet in Kirchenschätzen oder Museen: sie kamen bei Ausgrabungen wieder ans Tageslicht.

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