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Über das Museums-Ufer

Blick auf die Skyline Frankfurts und den Main links

Das Museumsufer Frankfurt

Unendlich viel entdecken in 37 Museen

Das Museums-Ufer Frankfurt gehört zu den wichtigsten
Museums-Standorten auf der ganzen Welt.
In 37 Museen und Ausstellungs-Häusern gibt es viel zu entdecken: Verrücktes und Besonderes, Leises und Lautes,
kleine Fund-Stücke und große Einblicke.
Entdecken und erleben Sie Kultur am Main-Ufer:
Mitten in Frankfurt das ganze Jahr.

Bestaunen Sie moderne Kunst oder die alten Meister, Werke von Goethe oder anderen Dichtern.
Lassen Sie sich überraschen: Von der Welt-Kultur bis zur Geld-Kultur, von Karikaturen und Skulpturen, von Design und Stadt-Geschichte.
Karikaturen sind gezeichnete Situationen aus dem Alltag. Sie sind übertrieben dargestellt.
Eine Skulptur ist ein körperhaftes Objekt. Zum Beispiel wird es von einem Künstler oder einer Künstlerin geschaffen.

Ruhe-Inseln und Erholung finden Sie in vielen Museums-Höfen und natürlich am Main.
Herzlich willkommen am Museums-Ufer!

In Frankfurt gibt es ganz besonders viele Museen.
Das war aber nicht immer so: Denn in der früheren Reichs-Stadt hat es keine Sammlungen von Adeligen gegeben.
Ein Museum gründen, Ausstellungs-Stücke sammeln oder schenken: Das durften nur tatkräftige Bürger und Bürgerinnen und die Stadt selbst.

Heute gibt es in Frankfurt viele größere und kleinere Museen und Ausstellungs-Häuser.
26 von ihnen liegen nur wenige Geh-Minuten voneinander entfernt nahe am Main-Ufer.
Von hier aus kommt man auf kurzen Wegen ins Zentrum der Stadt Frankfurt.
Dort befinden sich weitere Museen.

Das Museums-Ufer-Fest lockt jedes Jahr Gäste aus aller Welt an.
Mehr als 2 Millionen Menschen besuchen dann das Museums-Ufer!

Kultur für alle:
Die Geschichte des Museums-Ufers

Die Idee zum Museums-Ufer kommt von Hilmar Hoffmann und
dem früheren Ober-Bürgermeister Walter Wallmann.
Hilmar Hoffmann war als Beauftragter für Kultur bei der Stadt Frankfurt zuständig.
Er forderte: Kultur für alle auf beiden Seiten des Mains!
Das war im Jahr 1979.

An der Straße Am Schaumainkai sollte ein Museums-Park entstehen:
Zwischen den Villen aus dem 19. Jahrhundert und ihren großen Gärten.
Villen sind prächtige freistehende Häuser.
Es sollte eine Musems-Landschaft von Bedeutung entstehen, die weit über die Grenzen von Frankfurt hinaus bekannt wird.

Das Frankfurter Planungs-Büro von Albert Speer hat den Museums-Park schließlich geplant.
Zwischen 1980 und 1990 sind bestehende Museen erweitert und ausgebaut worden.

Angesehene Architekten haben darüber hinaus neue Museen entworfen. Sie haben dazu alte Villen von Adels-Familien an der Ufer-Promenade umgebaut.
Die Museen bildeten damit eine Ergänzung zum Städel-Museum oder dem Liebig-Haus.

Heute bilden die Museen einen schönen Gegensatz zur Frankfurter Skyline: Hier treffen prächtige Gebäude mit Geschichte und moderne Hochhäuser aufeinander.

Zurzeit wird das Museums-Ufer in großem Umfang saniert und erweitert.

Schaumainkai:
Die Anfänge am Süd-Ufer

Als erstes wurde eine historische Villa zum Deutschen
Architektur-Museum umgebaut.
Das hatte die Stadt Frankfurt im Jahr 1979 beschlossen.
Beteiligt waren der Kunst-Historiker und Architektur-Historiker Henrich Klotz und Architekt Oswald Mathias Ungers.
Kurz nach der Eröffnung im Jahr 1984 wurde das Gebäude unter Denkmal-Schutz gestellt.

Das Nachbar-Gebäude auf der rechten Seite wurde ebenfalls umgestaltet.
In der historischen Villa befindet sich das Deutsche Film-Museum.

Das Museum für Angewandte Kunst ist in der Historischen Villa Metzler beheimatet.
Die Historische Villa Metzler hat der berühmten Banken-Familie Metzler gehört.
Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und war oft nur im Sommer bewohnt.

Im Jahr 1985 ist die Historische Villa Metzler umgebaut worden.
Damit hat der Architekt Richard Meier neuen Platz geschaffen:
Nämlich rund 5 Tausend Quadrat-Meter mehr für das Museum für Angewandte Kunst.
Das ist in etwa so groß wie ein kleines Fußball-Feld.

Das Bundespost-Museum ist ebenfalls eines der ersten Museen am Süd-Ufer gewesen: In einer Villa aus dem 19. Jahrhundert.
Im Jahr 1990 hat man das Gebäude um einen Neubau erweitert.
Günter Behnisch hat diesen Neubau geplant.
Als Architekt hat man ihn mehrfach ausgezeichnet.
Heute ist das gesamte Haus als Museum für Kommunikation bekannt.

1990 wurde auch das Ikonen-Museum eröffnet:
Hier kann man alles über heilige Personen und ihre Geschichte erfahren. Das Ikonen-Museum ist im ehemaligen Deutschorden-Haus untergebracht .
Es ist das letzte Museum  auf der östlichen Seite des Main-Ufers.
Architekt Oswald Mathias Ungers hat die Räume im Ikonen-Museum geplant.

Der Ausbau des Museums-Ufers geht weiter

Im Jahr 2000 kam noch das Museum Giersch hinzu:
Ein Museum über Kunst, Kultur und Wissenschaft in der Region
Rhein-Main.
Es wurde von dem Frankfurter Ehepaar Giersch gegründet.
Heute betreibt die Goethe-Universität das Museum.

Das Bibelhaus Erlebnis Museum bereichert seit dem Jahr 2003 das südliche Museums-Ufer.

In der Ausstellungs-Halle Portikus gibt es moderne Kunst zu sehen.
Im Jahr 1987 war das Museum noch in einem Container-Anbau nahe der Schönen Aussicht untergebracht.
Seit dem Jahr 2006 befindet sich der Portikus auf der Main-Insel.
Über die Alte Brücke gelangt man ins Museum, das der Architekt Christoph Mäckler entworfen hat.

Der Kuh-Hirten-Turm:
Paul Hindemith war ein berühmter Komponist.
Im Kuh-Hirten-Turm ist eine Ausstellung zu seinem Leben und seinen Werken zu sehen.
Das sogenannte Hindemith-Kabinett wurde Anfang 2010 eröffnet.

Paul Hindemith hat zeitweise in den 1920er Jahren in Frankfurt gelebt.
Im Kuh-Hirten-Turm hat er seine erste Oper Cardillac komponiert.

Der Kuh-Hirten-Turm stammt aus dem späten 14. Jahrhundert.
Als sogenannter Wehr-Turm war er Teil der Stadt-Mauer.
Damit hat er der Stadt Frankfurt zum Schutz von Angreifern gedient.

Untermainkai:
Die Museen am Nord-Ufer

Am Main-Ufer hat es schon immer viele Kunst-Einrichtungen gegeben.
Auch schon bevor Hilmar Hoffmann die Idee zum Museums-Ufer hatte.
Zum Beispiel das Historische Museum Frankfurt.
Es wurde im Jahr 1972 eröffnet und 2017 erweitert.
Seitdem gehören 2 weitere Museen dazu:
Das Junge Museum Frankfurt und das Kronberger Haus in Frankfurt-Höchst.

Auch diese Museen gab es früher schon am Fluss-Ufer:
Kunst-Verein, Goethe-Haus und das Dom-Museum.

Im Jahr 1978 kam das Stoltze-Museum dazu.
Dafür hat sich die Stiftung der Frankfurter Sparkasse eingesetzt.

Als die Museums-Landschaft ausgebaut wurde,
entstand im Jahr 1986 die Schirn Kunsthalle Frankfurt.
Diesen Platz in der Nähe vom Dom hat man früher Schern genannt, denn:
Bis ins 19. Jahrhundert haben hier die Frankfurter Metzger ihre Waren verkauft.
Daher kommt der Name: Schirn.

Im Jahr 1988 hat das erste Jüdische Museum in Deutschland eröffnet.
Und zwar im ehemaligen Rothschild-Palais (sprich: Pa-lee) am
Untermainkai.
Das Museum wurde zum 50. Jahres-Tag der November-Pogrome errichtet.
Progrome sind Übergriffe gegen Minderheiten.
Damit erinnert das Haus an die Gewalt gegen Juden während des National-Sozialismus.
Seit 1992 gehört noch das Museum Judengasse am Börneplatz dazu.

Das Archäologische Museum gibt es schon seit dem Jahr 1937.
Es befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Institut für
Stadt-Geschichte.

Der Architekt Josef Paul Kleihues hat die Karmeliter-Kirche aus dem Mittelalter wieder aufgebaut. Und er hat sie um einen Neubau ergänzt.
In diesen beiden Gebäuden hat das Archäologische Museum seit 1989 seinen Platz.

Das Torten-Stück von Frankfurt:
So ist das Museum MMK für Moderne Kunst auch bekannt!
Es wurde im Jahr 1991 eröffnet.
Der Architekt Hans Hollein hat damals mit seinem Entwurf für Aufsehen gesorgt.
Denn die dreieckige Form macht das Gebäude besonders.

Direkt gegenüber befindet sich außerdem das alte Zoll-Amt.
Auch hier sind Ausstellungen des MMK zu sehen.

Das Caricatura Museum wurde am 1. Oktober 2008 eröffnet.
Es befindet sich im umgebauten Leinwand-Haus:
Mitten in der Altstadt am Weckmarkt 17.

Der Ausbau des Frankfurter Museums-Ufers in den letzten Jahren

Zum Begriff Museums-Ufer gehören die Museen am Main. Aber auch viele andere Ausstellungs-Häuser in Frankfurt zählen dazu!
Zum Beispiel:

·        das Senckenberg Natur-Museum

·        das Geld-Museum

·        das Struwwelpeter-Museum

·        das Stoltze-Museum

·        das Eintracht-Frankfurt-Museum am Stadion

Frankfurt hat so viele Museen:
Kein Wunder, dass die Museen in dieser Stadt am meisten umgebaut und erweitert werden.

Einige Museen sind bereits neu gebaut oder wurden erweitert.
So zum Beispiel das Deutsche Film-Museum.
Das Gebäude wurde innen komplett erneuert und im Sommer 2011 wiedereröffnet.
Es gibt eine neue Dauer-Ausstellung rund um das Thema Film zu sehen. Und die Gäste können an vielen Stationen mitmachen.
Auch das Kino wurde modernisiert.

Die Garten-Halle des Städel Museums lässt sich so beschreiben: ausgefallen und eindrucksvoll.
Sie hat für Besucher und Besucherinnen seit dem Jahr 2012 geöffnet.
In dem Erweiterungs-Bau gibt es gegenwärtige Kunst zu sehen.

Die Garten-Halle befindet sich unterhalb vom Museums-Park.
Die Pläne dazu stammen von dem Frankfurter Architekten-Büro schneider+schumacher.

Mit der Garten-Halle wurde damals auch das Städel Museum umgebaut. Der bestehende Alt-Bau wurde saniert.

Im Jahr 2014 ist das Fotografie Forum Frankfurt in neue Räume gezogen. Das Fotografie Forum Frankfurt gibt es seit 1984.

Das Museum MMK für Moderne Kunst ist übrigens auch im Banken-Viertel zu finden: Nämlich im Taunus-Turm.
Mit dem Tower MMK gibt es dort seit dem Jahr 2014 eine zusätzliche Ausstellungs-Fläche.
Sie ist rund 2 Tausend Quadrat-Meter groß.
Das ist so viel, wie ein Parkplatz mit 300 Autos!

Auch das Geld-Museum von der Deutschen Bundes-Bank ist renoviert.
Für den grundlegenden Umbau war es von Ende August 2014 bis Ende 2016 geschlossen.

Im Historischen Museum Frankfurt trifft Altes und Neues zusammen.
Bereits der Alt-Bau des Historischen Museums Frankfurt hat Geschichte:
Er besteht nämlich aus verschiedenen Gebäuden aus 5 Jahrhunderten.

Der Alt-Bau wurde saniert und im Sommer 2012 eröffnet.
Und das Historische Museum Frankfurt hat eine Erweiterung bekommen:
Einen Neubau in der Nähe vom Frankfurter Römer.

Das Architekten-Büro aus Stuttgart Lederer Ragnarsdóttir Oei hat den Neubau geplant.
Die große Eröffnung fand im Oktober 2017 statt.

Das Junge Museum ist ein Museum für Kinder.
Seit 2018 ist es wieder im Haupt-Haus vom Historischen Museum Frankfurt zu finden.
Daran schließt sich direkt das Haus zur Goldenen Waage an.
Hier lernen die Besucher und Besucherinnen Frankfurt im 17. Jahrhundert kennen.
Das Museum besteht seit Dezember 2019.

Zum Archäologischen Museum gehört auch der Archäologische Garten.
Hier gibt es die ältesten Stein-Bauten von Frankfurt zu sehen!
Dazu gehören Reste aus der Alttadt, Mauern und Gebäude.
Sie stammen aus der Römer-Zeit und aus dem Mittelalter.
Seit 1972/1973 sind die Stein-Bauten für jeden zugänglich gewesen.
Seit 2017 sind sie vom Stadt-Haus am Markt überbaut und somit geschützt.

Auch im Museum Judengasse fand eine Renovierung statt.
Das Haus freut sich seit dem Frühjahr 2016 über eine verbesserte Dauer-Ausstellung.
Hier erfährt man alles über Frankfurt vor dem Jahr 1800.

Für seinen Umbau musste das Jüdische Museum 5 Jahre schließen!
In dieser Zeit fand die Sanierung des Rothschild-Palais (sprich: Pa-lee) am Untermainkai statt.
Und ein Erweiterungs-Bau kam noch hinzu.
Im Herbst 2020 konnte die Wieder-Eröffnung beider Gebäude gefeiert werden.

Wie ging es in Frankfurt nach dem Jahr 1800 zu?
Im Jüdischen Museum erfahren Sie mehr darüber!

Ausblick: So geht es weiter

Das Senckenberg Natur-Museum vergrößert sich!
Noch bis 2021 erweitert sich die Ausstellungs-Fläche enorm.
Die Senckenberg Gesellschaft für Natur-Forschung feierte im Jahr 2017 ihren 200. Geburtstag.
Damals hat man die Pläne für die Erweiterung beschlossen.

In 2021 soll in Frankfurt ein neues Museum eröffnen:
Das Momem – Museum of Modern Electronic Music.
Auf Deutsch: Das Museum für moderne und elektronische Musik.
Der Verein Friends of Momem plant das Musik-Kultur-Projekt.
Das Museum soll weltweit einzigartig sein!

Ebenfalls in 2021 soll das Romantik-Museum neu eröffnen.
Romantik nennt man die Zeit von 1795 bis 1848.
Wie hat der Dichter Goethe diese Zeit erlebt?
Und was hat Europa mit der Romantik zu tun? 
In diesem Museum erfahren Sie es!
Und zwar in direkter Nähe zum Goethe-Haus,
in dem Goethe gelebt hat.

Das Welt-Kulturen-Museum plant eine zusätzliche
Ausstellungs-Fläche.
Sie soll an der Neuen Mainzer Straße entstehen.
In einem historischen Alt-Bau im 4. Stock stehen 900 Quadrat-Meter zur Verfügung.
Das ist so viel wie fast 4 Tennis-Plätze. 

Aus 2 wird 1:
Bürger-Museum und Porzellan-Museum unter einem Dach!

Das Porzellan-Museum gibt es seit 25 Jahren.
Bislang ist es im Kronberger Haus in Höchst zuhause.
Im Bolongaro-Palast soll ein Bürger-Museum entstehen.
Und bei dieser Gelegenheit zieht dann das Porzellan-Museum mit um:
In den Bolongaro-Palast mit hochwertigen und großzügigen Räumen.

Aus dem Bolongaro-Palast wird dann das Bolongaro-Museum.
Und dieses gehört dann zum Historischen Museum Frankfurt!